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Auf Sommertour durch den Kyffhäuserkreis – Heldrungen (Teil 2)

Am Nachmittag führte Bürgermeister Enke Frau Martin-Gehl zu den Keglern des SV Viktoria Heldrungen, wo sie von Herrn Prouvost und der Schatzmeisterin Steffi Lippold begrüßt wurden. Vor dem Vereinshaus pflastern die Sportfreunde gerade den Eingangsbereich. Im Haus jedoch liegt die eigentliche Herausforderung. Der Anlauf der Kegelbahn samt Unterbau ist kaputt, Feuchtigkeit läßt das Holz sich heben. Der Verein kann keinen ordentlichen Wettkampfbetrieb mehr garantieren. Mit Beginn der neuen Saison im September drohen daher Reklamationen. Bereits in der abgelaufenen Saison sind Sportler auf der Bahn ins Rutschen gekommen. Nach Schätzungen von Frau Lippold kostet eine Instandsetzung mindestens 6.500 Euro, die der Verein nur schwer aufbringen kann, daher wird über eine Kreditfinanzierung nachgedacht. Aus den Mitgliedsbeiträgen allein ist eine Finanzierung jedenfalls nicht möglich, da mit diesen bereits die laufenden Kosten für die elektrische Nachtspeicherheizung beglichen werden.

Frau Martin-Gehl schlug vor, zumindest einen Förderantrag an die Alternative 54 e.V. zu stellen. Der Verein der linken Landtagsabgeordneten fördert mit den automatischen Erhöhungen der Abgeordnetendiäten soziale, kulturelle und ehrenamtliche Sportvereine. Frau Martin-Gehl will gern einen Antrag des Vereins persönlich unterstützen und übergab aus ihrer eigenen Bürokasse einen Scheck in Höhe von 100 Euro als erste kleine Anschubfinanzierung.


Auf ihrer letzten Station in Heldrungen besuchte die Landtagsabgeordnete das Bauunternehmen Kunze GmbH. Dachdeckermeisterin Klaudia Daßler stellte den Familienbetrieb, der eben sein 25 jähriges Bestehen gefeiert hat, vor. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen ca. 50 Mitarbeiter in den Bereichen Hoch- und Tiefbau, Dachdeckerei, Zimmerei und Dachklempnerei. Dabei werden Aufträge aus ganz Deutschland angenommen, darunter Hamburg, München oder Frankfurt am Main. Besonders interessant seien hierbei Restaurationsarbeiten an historischen Gebäuden, so Frau Daßler.

Über 30 Lehrlinge wurden in den letzten Jahren im Betrieb ausgebildet, dennoch hat Geschäftsführer Silvio Kunze immer wieder Personalprobleme zu beklagen. Der Fachkräftemangel macht auch vor seinem Unternehmen nicht halt, da nur wenige der gut ausgebildeten jungen Leute langfristig im Ort oder der Region bleiben. Trotz allem ist die Auftragslage mit derzeit 4 Großprojekten und etwa 16 Kleinprojekten sehr gut. Frau Martin-Gehl bedankte sich, diesen gut aufgestellten und erfolgreichen Familienbetrieb kennenlernen zu dürfen und wünschte Herrn Kunze und seiner Belegschaft auch für die Zukunft alles Gute.


Zu guter Letzt überreichte Frau Martin-Gehl noch ein kleines Dankeschön an den Heldrunger Bürgermeister Herrn Enke für dessen persönliche Vorstellung seiner Stadt. Sie freut sich auch in Zukunft den Kontakt mit ihm und den Heldrungern aufrecht zu erhalten und bei Problemen oder Fragen behilflich zu sein.


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